Livestreaming ist für mich weit mehr als nur die technische Übertragung eines Ereignisses. Jede Produktion verfolgt ein bestimmtes Ziel – sei es die Vermittlung von Wissen, die Präsentation eines Unternehmens oder der Austausch mit einem Publikum. Deshalb beginnt ein Streaming-Projekt für mich immer mit der Frage, welches Format und welches technische Setup den Inhalt am besten unterstützt.
Durch meine langjährige Arbeit als Medientechniker habe ich in vielen unterschiedlichen Livestreaming-Szenarien gearbeitet – von kleineren Webinaren bis hin zu komplexeren Produktionen mit mehreren Kameras, extern zugeschalteten Gästen oder hybriden Veranstaltungsformaten. Diese Erfahrung hilft mir dabei, schnell einzuschätzen, welche technischen Lösungen in einer bestimmten Situation sinnvoll sind und wie sich Produktion, Inhalt und Ablauf gut miteinander verbinden lassen.
Ein wichtiger Bestandteil meiner Arbeit ist daher die Entwicklung eines klaren Konzepts. Dazu gehört nicht nur die Auswahl der passenden Technik, sondern auch die Gestaltung eines sinnvollen Ablaufs, die Rollenverteilung innerhalb der Produktion und die Überlegung, wie Inhalte für ein digitales Publikum verständlich und interessant präsentiert werden können.
Ein Beispiel für diesen Ansatz ist die Konzeption einer Webinarreihe, die ich im Rahmen meienr Bachelorarbeit für das Fraunhofer-Institut UMSICHT (Institutsteil sulzbach-Rosenberg) entwickelt habe. Ziel war es, ein Format zu gestalten, das sich in Qualität und Struktur deutlich von klassischen Webseminaren abhebt. Dabei entstand ein Konzept, das sowohl die inhaltliche Gestaltung der Sendungen als auch ein flexibles technisches Setup für die Produktion berücksichtigt.
Aus solchen Projekten nehme ich vor allem eines mit: Gute Livestreams entstehen nicht allein durch Technik, sondern durch ein durchdachtes Zusammenspiel von Inhalt, Format und Produktion. Mein Anspruch ist es, für jede Situation eine Lösung zu entwickeln, die genau diesen Zusammenhang berücksichtigt.